aktion tier übernimmt 14 verwaiste Katzenbabys und appelliert
Lassen Sie Ihre Katze mit Freigang kastrieren!
Drei der Katzen hatten fast zeitgleich Kitten zur Welt gebracht und waren dann von ihren Streifzügen außerhalb des Hauses nicht wieder zurückgekehrt. Vermutlich wurden sie Opfer der gut befahrenen Straße direkt vorm Haus. Da die meisten der Kitten noch zu jung waren, um selbstständig zu fressen, gab die Frau ihr Bestes, um die Kleinen mit der Flasche zu versorgen.
Eine Situation, die ihr ganz schnell über den Kopf wuchs. Schon kurz nach dem Anruf hatten wir die Abholung der Katzenbabys organisiert. Fünf der Kitten waren am Tag der Aufnahme bei uns etwa in der 5. Lebenswoche.
Die anderen waren erst etwa zehn Tage alt und auf eine regelmäßige Fütterung mit der Flasche angewiesen. Die durchweg schwarzweißen Katzenbabys werden nun in professionellen Händen aufgepäppelt, und wenn sie so weit sind, immer zu zweit vermittelt oder in einen Haushalt, in dem bereits eine Katze lebt, die vom Alter und Charakter her passt.
Die Katzenhaltung in Ostprignitz-Ruppin zeigt mal wieder ganz deutlich, wie wichtig es ist, seine Katzen mit Freigang kastrieren zu lassen.
In diesem Fall konnte den Kitten geholfen werden, und auch die adulten Tiere wurden abgeholt und in Tierheimen untergebracht. Bei einer Kastration der ersten aufgenommenen Katze wäre es jedoch gar nicht erst soweit gekommen. Bitte melden Sie auch unkastrierte Streuner in Ihrer Umgebung umgehend dem Ordnungsamt und den ortansässigen Tierschutzvereinen. Nicht kastrierte Straßenkatzen vermehren sich unkontrolliert. Trotz der harten Lebensbedingungen und der permanenten Bedrohung durch Krankheit, Hunger und Straßenverkehr überleben viele der Jungtiere, so dass die Populationen ständig wachsen, wenn nicht eingegriffen wird.