Ermittlungen gegen größte deutsche Kaninchenzucht dauern an
Unter anderem konnte mit versteckten Kameras dokumentiert werden, wie Mitarbeiter Kaninchen brutal getötet bzw. dieses versucht hatten. Nachdem die Tiere mit Eisenstangen geschlagen oder mit dem Kopf auf den Boden geschmissen wurden, zeigten einige noch Lebenszeichen. Die unsachgemäße Tötung ist ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz – dennoch ist es nicht nur in der Kaninchenmast offenbar gängige Praxis.
Der Betreiber der Anlage hatte sich juristisch dagegen gewehrt, dass sein Name veröffentlicht wurde. Das Oberlandesgericht Stuttgart urteilte jedoch, dass das öffentliche Interesse an diesem Skandal höher zu werten sei und erlaubte daher auch die Namensnennung. Gegen insgesamt vier Personen wird nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt