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Freiheitsstrafe gegen Jäger aus Bayern
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Freiheitsstrafe gegen Jäger aus Bayern

Foto: © Jan Peifer
Eine Strafanzeige von Tierschützern hat in Bayern zu einem schockierenden Fund geführt und für den Betroffenen ein Verfahren begründet. Dieses ging nun mit der Verurteilung des Jägers zu einer Gefängnisstrafe von 14 Monaten zu Ende, die allerdings zur Bewährung ausgesetzt wurde.
Ein Bericht von Jan Peifer

Außerdem verlor er mit sofortiger Wirkung seine Jagdlizenz und den Waffenschein. Bei einer Durchsuchung seines Grundstücks hatte die Polizei in vier Kühlräumen mehr als 4000 gefrorene oder ausgestopfte Wildtiere gefunden, die offenbar für den Verkauf bestimmt waren. Unter den Tieren befanden sich zahlreiche geschützte Vögel wie Bussarde, Waldeulen, Uhus und viele andere mehr. Außerdem stießen die Ermittler neben zahlreichen Jagdgewehren auch auf mehrere tausend Projektile verschiedenster Kaliber, darunter Hartkern- und Leuchtspurmunition sowie eine größere Menge Schwarzpulver, zu dessen Besitz der Beschuldigte nicht berechtigt war. Der Mann hatte als Tierpräparator gearbeitet und einen florierenden Internethandel betrieben, über den ihm ein Verein auf die Spur gekommen war.