Oak, Yew und Maple zum Sterben entsorgt
aktion tier Zossen, Brandenburg
Die drei Kitten zitterten am ganzen Körper, gaben sonst aber keinerlei Lebenszeichen von sich. Erst als unsere Mitarbeiterin die Kleinen vorsichtig streichelte, fingen sie an zu miauen und versuchten aus ihrem Gefängnis auszubrechen. Nachdem der Papierkram erledigt war, ging es schnell zurück zum Auto und schleunigst ins Tierheim, um die kleinen Fellknäule warm und sauber zu bekommen. Hier bekamen sie auch direkt ihre erste Milchmahlzeit.
Wir vermuten, dass die drei Racker mindestens vier Stunden im nassen und kalten Wald ausharren mussten. Das verringerte ihre Überlebenschancen, denn Kitten in diesem Alter benötigen noch dringend ihre Mutter, um die Körpertemperatur zu halten und nicht komplett auszukühlen. Außerdem benötigen sie alle zwei bis drei Stunden Milch – auch in der Nacht.
Der Überlebenskampf begann, und wir fürchteten, die Kleinen zu verlieren. Zum Glück wurden die Drei nicht nur durch unsere eigenen engagierten Mitarbeiter, sondern auch durch die fähigen Tierärzte der Tierarztpraxis S. Weisel betreut.
Jetzt hieß es durchhalten – unsere drei Kleinsten müssen noch mehrere Wochen intensiv betreut werden, bevor sie allein auf ihren Pfoten stehen können. Sie befinden sich derzeit auf einer tollen Pflegestelle und werden dort gehegt und gepflegt. Leider ist diese Art der Entsorgung von Kitten kein Einzelfall, deswegen appellieren wir an alle: Lasst eure Katzen und Kater kastrieren.