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Videoüberwachung für Schlachthöfe gefordert
Eine entsprechende Initiative will das Land Niedersachsen in den Bundesrat einbringen und setzt dabei auf Unterstützung auch in der Regierungskoalition. Otte- Kinast reagiert mit ihrer Forderung auf die Veröffentlichung von Missständen in mehreren Schlachthöfen in Niedersachsen. Ob eine Videoüberwachung allerdings ein angemessenes Kontrollinstrument ist, bleibt fraglich. Denn einer der Schlachthöfe, der in die Kritik geraten war, verfügte bereits über fest installierte Kameras. Offenbar war das Bildmaterial aber – sofern es überhaupt gesichert wurde – nicht ausgewertet worden. Die Ministerin verwies daher in dem Zusammenhang auch erneut auf die Meldestelle des Landes, in der anonym Missstände angezeigt werden können.