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Weltweit immer weniger Wildtiere
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Weltweit immer weniger Wildtiere

Die Zahl der in freier Wildbahn lebenden Wirbeltiere ist von 1970 bis 2014 um 60% gesunken. Dies ist das Ergebnis einer Erhebung der Umweltschutzorganisation WWF.
Ein Bericht von Jan Peifer

Vor allem extensive Landwirtschaft, Bergbau und das Wachstum von Städten rauben Tieren ihren angestammten Lebensraum. Hiervon betroffen sind nicht nur Tierarten, die häufig im Fokus der Berichterstattung stehen, wie etwa Tiger, Orang-Utans oder Pandabären. Doch für besondere Unruhe bei Naturschützern sorgt die Absicht der chinesischen Regierung, den umstrittenen Handel mit Körperteilen von Tigern und Nashörnern wieder zu erlauben, wenn auch nur unter besonderen Bedingungen. Die Körperteile wie Hoden oder Innereien werden in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt. Obwohl die Wirksamkeit nie nachgewiesen wurde, werden vor allem auf dem Schwarzmarkt hohe Preise gezahlt. Ein legalisierter Handel würde diesen nicht eindämmen, sondern nur die Nachfrage weiter stärken, befürchten Tier- und Umweltschützer.