Weltweit immer weniger Wildtiere
Vor allem extensive Landwirtschaft, Bergbau und das Wachstum von Städten rauben Tieren ihren angestammten Lebensraum. Hiervon betroffen sind nicht nur Tierarten, die häufig im Fokus der Berichterstattung stehen, wie etwa Tiger, Orang-Utans oder Pandabären. Doch für besondere Unruhe bei Naturschützern sorgt die Absicht der chinesischen Regierung, den umstrittenen Handel mit Körperteilen von Tigern und Nashörnern wieder zu erlauben, wenn auch nur unter besonderen Bedingungen. Die Körperteile wie Hoden oder Innereien werden in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt. Obwohl die Wirksamkeit nie nachgewiesen wurde, werden vor allem auf dem Schwarzmarkt hohe Preise gezahlt. Ein legalisierter Handel würde diesen nicht eindämmen, sondern nur die Nachfrage weiter stärken, befürchten Tier- und Umweltschützer.