Froschschenkel-Konsum fördert Artensterben und schadet der Umwelt
Sinnloses Tierleid
Beliebt ist Froschfleisch vor allem in Frankreich und Belgien, aber auch Deutschland importiert jährlich über 40 Tonnen Froschschenkel. Gegessen wird nicht etwa das ganze Tier, sondern lediglich der untere Teil des Körpers mit den muskulösen Schenkeln. Brutalerweise werden die Frösche in der Regel nicht getötet, bevor man ihnen die Hinterbeine abtrennt. Der weggeworfene „Restfrosch“ lebt in der Regel noch eine ganze Weile, bis endlich der Tod eintritt.
Neben diesem sinnlosen Tierleid trägt der übermäßige Fang von Fröschen in freier Natur ganz erheblich zum Artensterben in den Heimatländern bei. Die Zucht in Farmen ist schwierig, und Untersuchungen haben ergeben, dass es sich bei vielen, als `Farmtier´ deklarierten Fröschen, um Wildfänge handelt. Anders als bei uns, ist der Fang von wildlebenden Amphibien in Indonesien nicht reglementiert. Angesichts der Tatsache, dass knapp ein Drittel aller weltweit vorkommenden Lurch Arten vom Aussterben bedroht ist, grenzt es an Irrsinn, dass auch noch Millionen von Fröschen gefangen und getötet werden, nur um ihre Beine zu essen.

Hinzu kommt, dass die massenhafte Entnahme bestimmter Froscharten das ökologische Gleichgewicht in den Herkunftsländern erheblich stört. Denn die Lurche ernähren sich vorrangig von Insekten. Gibt es weniger Frösche, vermehren sich unter anderem die Malaria übertragende Anopheles-Mücken sowie verschiedene Insekten, die in den Reisfeldern die Pflanzen schädigen, rasant. Gegen die Agrarschädlinge werden verstärkt Pestizide eingesetzt, welche nicht nur die lokale Natur und Umwelt schädigen, sondern auch eine Gefahr für die Konsumenten darstellen können, da Rückstände davon bereits in importiertem Froschfleisch nachgewiesen wurden.
Wer Froschschenkel im Laden oder in der Gastronomie entdeckt, kann gerne unsere kostenlose Protest-Postkarte anfordern und an die Verantwortlichen weitergeben. Der Text auf der Karte bittet freundlich darum, Froschfleisch aus dem Angebot zu streichen.
Protestpostkarte und Flyer
Den Flyer „Froschschenkel - Gaumenkitzel mit Risiken und Nebenwirkungen“
können Sie kostenfrei im aktion tier Shop unter www.shop.aktiontier.org oder telefonisch unter 030 306211155 bestellen können. Alternativ können Sie sich den Flyer direkt hier herunterladen.download

Die Protestpostkarte
können Sie kostenfrei im aktion tier Shop unter www.shop.aktiontier.org,
telefonisch unter 030 301116355 oder unter berlin(at)aktiontier.org bestellen.