Professur für Tierschutz in Münster
Als landesweit erste Hochschule bekommt die Westfälische Wilhelms-Universität Münster eine Professur für Tierschutz, die vom Land NRW für vorerst fünf Jahre finanziert wird. Die neue Stelle soll unter anderem dazu beitragen, das Thema Tierversuche neu zu erforschen. So sollen die Haltungsbedingungen der Tiere verbessert und Experimente verantwortungsvoller durchgeführt werden, insgesamt soll das Wohlergehen der Tiere und damit die Aussagekraft von Versuchen sichergestellt werden. Außerdem sollen eine Koordinierungskommission für tierexperimentelle Forschung und ein Büro für Tierschutz eröffnet werden, an denen Studierende und Wissenschaftler beteiligt werden. Die Professur soll mit einer 34-jährigen Biologin besetzt werden, deren Forschungsgebiet die Verhaltensbiologie ist.