Tierliebe geht durch den Magen
aktion tier-Kampagne
Ob Sie hinsichtlich der Ernährung Ihres felligen Familienmitglieds alles richtig machen, können Sie anhand dieser Checkliste, die sich auf erwachsene, gesunde Hunde und Katzen bezieht, leicht überprüfen:
- Mein Tier hat Idealgewicht (gute Proportionen, sichtbare Taille, Rippen sind leicht zu fühlen).
- Mein Tier hat glänzendes, weiches Fell, das auch in feuchtem Zustand angenehm riecht.
- Mein Tier hat gesunde weiße Zähne und einen angenehmen Atem.
- Mein Tier hat klare, glänzende Augen.
- Mein Tier setzt nicht öfter als 2x am Tag festen (nicht harten) Kot ab. Die Kotmenge beträgt etwa 1/10 der aufgenommenen Futtermenge.
- Mein Tier ist lebhaft und fit und frisst mit gutem Appetit.
Falls nicht alle Aussagen zutreffen, sollten Sie etwas ändern.
Der Ernährungsplan
Viele Faktoren beeinflussen die Gesundheit unserer Hunde und Katzen. Z. B. Bewegung, Haltung, genetische Veranlagung, tiermedizinische Vorsorge und eben die Ernährung. Ist diese optimal auf alle Lebensphasen eines Haustieres abgestimmt, wird dessen Lebensqualität verbessert und das Erkrankungsrisiko gesenkt. Gutes Futter allein reicht jedoch nicht aus. Wir brauchen einen Ernährungsplan, der den individuellen Bedürfnissen unseres Vierbeiners gerecht wird. Jeder Tierbesitzer sollte den Gesundheits- und Ernährungszustand seines Lieblings im Auge behalten und mindestens 1x jährlich von einem Tierarzt überprüfen und beurteilen lassen. Der Ernährungsplan muss derjeweils aktuellen tierärztlichen Beurteilung angepasst werden. Mit zunehmendem Alter, bei Krankheit oder plötzlichen Gewichtsschwankungen ist der Tierarztbesuch dann häufiger erforderlich.
Bedarfsangepasst füttern
Der Nährstoff- und Energiegehalt des Futters muss auf den Bedarf des Hundes oder der Katze abgestimmt sein, denn sowohl ein Mangel als auch ein Überfluss an Nährstoffen kann zu Krankheiten führen. Der Nährstoffoder Energiebedarf eines jeden Tieres ist individuell und hängt vorrangig vom Alter, von Rasse und Geschlecht, vom körperlichen Leistungsniveau (Aktivität), möglichem Stress und eventuell vorhandenen Erkrankungen ab.
Beispiel Alter und Rasse
Vor allem junge und alte Hunde/ Katzen brauchen ein Futter, das auf ihre speziellen Bedürfnisse angepasst ist. Welpen und Jungtiere benötigen für das intensive Wachstum des Körpers eine ausreichende Versorgung mit Protein (Eiweiß), Fett, Kalzium, Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Um eine Fehlversorgung und ernährungsbedingte Wachstumsstörungen zu vermeiden, sollte das Futter sowohl zum Welpenalter, als auch zur Rasse passen. Bei Hunden wachsen beispielsweise große Rassen langsamer als kleine, so dass das Futter teilweise alle 2 Wochen der rassespezifischen Wachstumsphase angepasst werden muss. Bei älteren Hunden und Katzen mit Neigung zu Übergewicht sollte ein Futter mit wenig Fett und geringerer Energiedichte verwendet werden. Sehr alte Tiere wiederum verlieren häufig Gewicht und benötigen daher ein fetthaltiges Futter mit hohem Energiegehalt.
Beispiel Aktivität
Katzen, die gerne spielen und draußen herumstrolchen, oder Hunde, die lebhaft und sportlich sind, haben einen teilweise deutlich höheren Energiebedarf als gemütliche Vierbeiner, die am liebsten zu Hause auf dem Sofa dösen. Bedarfsangepasst füttern bedeutet auch, dass die Futtermenge tagesaktuell an die Aktivität des Haustieres angepasst werden kann. Ist beispielsweise eine lange Wanderung mit dem Hund geplant, darf die Futtermenge an diesem Tag entsprechend größer sein. Oder es werden gesunde Leckerlis als „Wegzehrung“ mitgenommen.
Beispiel Kastration
Nach der Kastration sinkt der Sexualhormonspiegel, und der Stoffwechsel verändert sich. Was zur Folge hat, dass der Appetit zunimmt, während der Energiebedarf abnimmt. Eine schlechte Kombination, die unweigerlich zu einer Gewichtszunahme führt. Um das zu verhindern, benötigen kastrierte Hunde und Katzen einen anderen Ernährungsplan als unkastrierte Tiere. Ein bedarfsangepasstes Spezialfutter kann hier gewährleisten, dass weniger Kalorien aufgenommen werden, die Nährstoffversorgung jedoch weiterhin optimal bleibt, damit keine Mangelerscheinungen auftreten.
Dicker Hund = ungesund
Das Prinzip ist simpel und trifft auf alle Säugetiere zu: Wird mehr Energie aufgenommen als verbraucht, speichert der Körper den Überschuss in Form von Fettpolstern. Übergewicht als Folge von Überfütterung ist heutzutage bei Hunden und Katzen die bedeutendste ernährungsbedingte Krankheit. Etwa 25 % aller Vierbeiner sollen sogar krankhaftes Übergewicht (Fettleibigkeit = Adipositas) aufweisen – verursacht durch zu wenig Bewegung in Verbindung mit übermäßigem Kalorienkonsum.
Oft sind es nicht einmal die Hauptmahlzeiten, sondern die Leckereien zwischendurch, die zu überflüssigen Pfunden führen. Vor allem billige und qualitativ minderwertige Fertigsnacks sind ungesund und liefern viele zusätzliche Kalorien (z.B. durch Fett, Zucker, Salz, Geschmacksverstärker). Für Hunde sind naturbelassene, luftgetrocknete Kauartikel etwa aus Rinder-Blättermagen, magerem Büffelfleisch oder Rinderhaut eine gesunde Alternative zu Leckerlis. Sie haben wenige Kalorien, reinigen die Zähnen und beschäftigen lange. Auch Häppchen vom Tisch fallen im wahrsten Sinne des Wortes „schwer ins Gewicht“. Menschennahrung mit viel Zucker, Fett und Gewürzen macht unsere Haustiere dick und ist insgesamt ungesund oder sogar giftig.
Idealgewicht Hund und Katze
- gute Proportionen
- sichtbare Taille
- Rippen nicht sichtbar aber gut zu fÜhlen
- DÜne Fettschicht auf dem Brustkorb
Idealgewicht plus 15-20% = Übergewicht
Idealgewicht plus 30-40% = krankhaftes
Übergewicht (Adipositas).
Empfehlung bei Gewichtsproblemen
Ist Ihr Tier nur leicht übergewichtig, kann allein schon durch mehr Bewegung (höherer Energieverbrauch)und den Verzicht auf Zwischensnacks ein gesunder Abnehmerfolg erreicht werden. Einfach weniger vom gewohnten Alleinfuttermittel zu geben ist jedoch keine gute Idee. Es besteht die Gefahr, dass nicht ausreichend lebenswichtige Nährstoffe aufgenommen werden, wenn die auf der Verpackung empfohlene tägliche Futtermenge unterschritten wird. Empfehlenswert ist stattdessen ein hochwertiges Diätfutter. Bei krankhaft fettleibigen (adipösen) Katzen und Hunden sollte eine entsprechende Diät unbedingt unter Anleitung eines Tierarztes durchgeführt werden.
Was steht auf der Verpackung?
In Deutschland ist gemäß Futtermittelverordnung der Hersteller verpflichtet, auf der Verpackung von Tiernahrung nähere Angaben zum Produkt zu machen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Trockenoder Nassfutter handelt.
1. Verwendungszweck
Je nach Verwendungszweck müssen Hunde- und Katzenfuttermittel in folgende Kategorien eingeteilt und auch entsprechend deklariert werden.
1.1 Alleinfuttermittel
Sie müssen futtermittelrechtlich die wichtigsten Nährstoffe (Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe) enthalten, die der Hund oder die Katze benötigen. Es dürfen also keine Mangelerscheinungen auftreten, wenn auch langfristig nur dieses eine Futter entsprechend der auf der Verpackung angegebenen Empfehlung gefüttert wird. Alleinfuttermittel gibt es als Trockenfutter (maximal 14 % Wasser), Nass- oder Feuchtfutter (ca. 70-85 % Wasser) oder halbfeuchtes Futter (Wassergehalt meist zwischen 20-40 %).
1.2 Diätfuttermittel
Hierbei handelt es sich um spezielle Futtermittel, zum Beispiel für Tiere mit Übergewicht, Allergien oder anderen Erkrankungen wie Leberinsuffizienz. Aber auch individuelles Welpen- oder Seniorenfutter fällt üblicherweise in diese Kategorie. Es gibt diese Spezialnahrung entweder als Alleinfutter oder als Ergänzungsfutter zu anderen Futtermitteln.
1.3 Einzelfuttermittel
Diese bestehen aus nur einer wesentlichen Zutat (z.B. reines Fleisch oder Kartoffelflocken), manchmal sind kleine Mengen an Zusatzstoffen beigemengt. Einzelfuttermittel sind für sich allein keine vollwertige Nahrung und müssen daher mit anderen Zutaten kombiniert werden. Wer sich auskennt, kann aus verschiedenen Einzelfuttermitteln wie Fleisch, Gemüseflocken, öl und Mineralfutter selbst ein vollwertiges Katzen- oder Hundefutter zusammenstellen.
1.4 Ergänzungsfuttermittel
Wie der Name schon sagt, sollen diese Futtermittel die tägliche Futterration ergänzen und aufwerten. Zum Beispiel im Krankheitsfall, aber auch zur Gesundheitsvorsorge. ähnlich wie Nahrungsergänzungsmittel für Menschen. Zu den Ergänzungsfuttermitteln zählen beispielsweise Vitamine und Mineralstoffe, öle und Fette sowie Produkte aus der Homöopathie oder Naturheilkunde.
Unsere Empfehlung
Einem erwachsenen, gesunden Tier genügt ein hochwertiges Alleinfuttermittel. Hier sollten Sie auf Ergänzungsfuttermittel wie etwa hochdosierte Vitaminprodukte oder Mineralstoffmischungen verzichten. Diese sind nur notwendig, wenn der Vierbeiner unter einem nachgewiesenen Mangel oder einer Krankheit leidet. Ohne tatsächlichen Bedarf können derartige Ergänzungsfuttermittel gesunde Katzen und Hunde unter Umständen sogar krank machen.
Inhalt
Um es gleich vorweg zu sagen: Spätestens an dieser Stelle wird es ziemlich kompliziert. Unter den Überschriften „Zusammensetzung“, „Analytische Bestandteile“ und „Zusatzstoffe“ finden sich verwirrende Ausdrücke, die kaum jemand versteht, wage Angaben mit niedrigem Informationsgehalt.
Selbst Fachleute kritisieren die mangelnde Transparenz und die schwerverständlichen Komponentenbezeichnungen auf der Deklaration. Meistens sind die Angaben zum Inhalt auch noch in winziger Schrift auf ein kleines Etikett gedruckt.
Zusammensetzung
Gemäß Futtermittelverordnung muss der Hersteller die Inhaltstoffe nach Gewicht absteigend sortiert angeben. Die erste Zutat macht also den mengenmäßig größten Anteil im Futter aus.
Wichtig sind auch die unterschiedlichen Formen der Deklaration:
- Geschlossene Deklaration: Hier ist die Zusammensetzung nach Futtermittelgruppen und nicht nach einzelnen Komponenten angegeben. So wird zum Beispiel der Sammelbegriff „Getreide“ verwendet, anstatt einzelne Sorten wie Hafer, Weizen oder Mais zu nennen. Auch Fleischerzeugnisse werden nicht differenziert angegeben, sondern zusammen als „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ bezeichnet.
- Halboffene Deklaration: Es werden zwar sämtliche Inhaltstoffe genannt, allerdings fehlen die Maßangaben.
- Offene Deklaration: Jede einzelne Zutat ist mit ihrem prozentualen Anteil aufgelistet.
Die offene Deklarationbietet zwar die besten Informationen, ist aber zumindest in der Variante, wo wirklich hinter jeder einzelnen Zutat eine Prozentangabe steht, sehr selten zu finden. Denn dadurch würden die Hersteller quasi ihre Rezeptur offenlegen.
Woran erkenne ich hochwertiges Dosenfutter?
Das Hauptmerkmal sind gute, möglichst unverfälschte Zutaten in einem gesunden, ausgewogenen Mischungsverhältnis. Achten Sie auf eine weitestgehend offene, ehrliche Deklaration, und meiden Sie Futter mit unklaren Sammelbegriffen wie „tierische oder pflanzliche Nebenprodukte“, „Bäckereierzeugnisse“, „Getreide“, „öle und Fette“ oder „Molkereierzeugnisse“. Die Hersteller von hochwertigem Alleinfutter für Hunde und Katzen haben nichts zu verbergen und geben gerne an, was in ihren Produkten steckt. Der Anteil an „richtigem Fleisch“ (Muskelfleisch) sollte möglichst hoch sein. Mineralstoffreiche Innereien sowie Gelenke, Sehnen und Knochen (z.B. in Form von Geflügelhälsen und -flügeln) machen ebenfalls ein gutes Futter aus, da sie einen wichtigen Beitrag zur gesunden Ernährung liefern.
Getreidefreies Futter liegt derzeit voll im Trend. Wenn Ihr Tier es verträgt, spricht nichts dagegen, Fertigfutter mit einem gewissen Getreideanteil zu verwenden, zumal die in Getreide und auch in Gemüse enthaltene Stärke Energie liefert. Allerdings sollte der Anteil an pflanzlichen Inhaltstoffen bei Hunden höchstens 10 % und bei Katzen höchstens 5 % ausmachen. Übrigens sind Kräuter in diesem Zusammenhang zu bevorzugen, da sie mehr Vitamine und Mineralstoffe enthalten und besser verwertet werden können.
Achten Sie außerdem auf ein günstiges Calcium-Phosphor- Verhältnis 1,2:1 und, bei Katzenfutter, auf den Zusatz von Taurin.
Was im Hunde- und Katzenfutter nichts zu suchen hat:
Zuckerhaltige Substanzen (z.B. Zucker, Karamell, Melasse, Rübenschnitzel). Zusatzstoffe wie künstliche Farb-, Aroma- oder Geschmacksstoffe. Technologische Zusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Bindemittel und Emulgatoren. E-Nummern (beziffern Zusatzstoffe ohne Gesundheitswert, die z.B. das Aussehen, die Haltbarkeit und den Geschmack verbessern sollen).
Qualität hat ihren Preis
Teuer ist nicht automatisch gut, aber ein Futter aus erstklassigen, frischen Zutaten ist einfach nicht für wenige Cent zu haben. Eine artgerechte, bewusste Ernährung erhöht auch bei unseren Hunden und Katzen die Chance auf ein langes, gesundes Leben! Außerdem wird gutes, nährstoffreiches Futter vom Tierorganismus optimal verwertet, was kleinere Kotmengen zur Folge hat. Bei Katzen werden Sie das deutlich am geringeren Verbrauch an Katzenstreu merken, wodurch sich die Mehrausgaben für das Qualitätsfutter wieder ausgleichen. Bei Hunden sparen Sie an Kotbeuteln, und schließlich wird auch die Umwelt durch weniger Häufchen entlastet.
Jetzt umsteigen
Wenn Sie nach der Lektüre dieses Artikels der Verdacht beschleicht, dass die Ernährung Ihres Lieblings nicht optimal ist, dann ist es Zeit für einen neuen Ernährungsplan. Lassen Sie am besten zuerst den Gesundheits- und Ernährungszustand Ihres Tieres von einem Tierarzt beurteilen. Dann folgt die Suche nach dem richtigen Futter, bei welchem der Tierarzt oder das Fachpersonal eines auf Tierfutter spezialisierten Geschäftes sicher gerne berät. Haben Sie alle Punkte beachtet und ein ausgezeichnetes Fertigfutter gekauft, kann es trotzdem sein, dass Ihr Tier es nicht mag oder nicht verträgt. Das sind keine Zeichen für minderwertige Qualität. Am Ende hilft nur ausprobieren. Und wenn Sie ein Futter gefunden haben, das Ihrem Liebling schmeckt und guttut, dann bleiben Sie dabei.
Selber zubereiten?
Nur wer das Hunde- oder Katzenfutter aus unverfälschten, frischen Rohstoffen selbst zubereitet, weiß mit 100prozentiger Sicherheit, was drinsteckt. Die meisten Tierbesitzer haben hierfür jedoch keine Zeit oder trauen sich einfach nicht. Natürlich ist es wichtig, dass die Zusammensetzung des selbst hergestellten Futters auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Tieres abgestimmt ist. Sonst kann es zu Mangelerscheinungen oder zu einer ebenso krank machenden Überversorgung mit bestimmten Stoffen kommen. Gewisse Schwankungen hinsichtlich Nährstoffgehalt und -zusammensetzung sind für ein gesundes Tier jedoch unproblematisch. Wer sich selbst vielseitig und ohne Fertigprodukte ernährt, schafft es auch, sein Haustier gesund zu „bekochen“. Tipps und Rezepte gibt es haufenweise im Internet, in zahlreichen Fachbüchern oder bei entsprechend versierten Tierbesitzern.
Ethische Aspekte
Millionen Nutztiere leiden in der tierquälerischen Massentierhaltung. Wer dies nicht unterstützen möchte, sollte konsequent bei der Wahl der eigenen Nahrungsmittel und auch beim Tierfutterkauf zu Bioprodukten greifen.
Jetzt umsteigen
Wenn Sie nach der Lektüre dieses Artikels der Verdacht beschleicht, dass die Ernährung Ihres Lieblings nicht optimal ist, dann ist es Zeit für einen neuen Ernährungsplan. Lassen Sie am besten zuerst den Gesundheits- und Ernährungszustand Ihres Tieres von einem Tierarzt beurteilen. Dann folgt die Suche nach dem richtigen Futter, bei welchem der Tierarzt oder das Fachpersonal eines auf Tierfutter spezialisierten Geschäftes sicher gerne berät. Haben Sie alle Punkte beachtet und ein ausgezeichnetes Fertigfutter gekauft, kann es trotzdem sein, dass Ihr Tier es nicht mag oder nicht verträgt. Das sind keine Zeichen für minderwertige Qualität. Am Ende hilft nur ausprobieren. Und wenn Sie ein Futter gefunden haben, das Ihrem Liebling schmeckt und guttut, dann bleiben Sie dabei.
Eine Futterumstellung sollte nicht abrupt, sondern allmählich erfolgen, wobei man am besten das neue Futter in ansteigender Menge dem alten Futter beimengt, bis letzteres vollständig ersetzt ist.
Selber zubereiten?
Nur wer das Hunde- oder Katzenfutter aus unverfälschten, frischen Rohstoffen selbst zubereitet, weiß mit 100prozentiger Sicherheit, was drinsteckt. Die meisten Tierbesitzer haben hierfür jedoch keine Zeit oder trauen sich einfach nicht. Natürlich ist es wichtig, dass die Zusammensetzung des selbst hergestellten Futters auf die individuellen Bedürfnisse Ihres Tieres abgestimmt ist. Sonst kann es zu Mangelerscheinungen oder zu einer ebenso krank machenden Überversorgung mit bestimmten Stoffen kommen. Gewisse Schwankungen hinsichtlich Nährstoffgehalt und -zusammensetzung sind für ein gesundes Tier jedoch unproblematisch. Wer sich selbst vielseitig und ohne Fertigprodukte ernährt, schafft es auch, sein Haustier gesund zu „bekochen“. Tipps und Rezepte gibt es haufenweise im Internet, in zahlreichen Fachbüchern oder bei entsprechend versierten Tierbesitzern.
Mindestens ebenso wichtig wie eine gesunde, bedarfsgerechte Ernährung ist die Zeit und Zuwendung, die Sie Ihrem Tier schenken. Kuscheln und Spielen macht Hunde und Katzen froh. Glückliche Tiere sind gesünder und leben länger.
Tierliebe geht durch den Magen
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