Beete
Mein tierfreundlicher Garten
Legen Sie doch einmal ein unkonventionelles Beet an, indem Sie die unterschiedlichsten Pflanzen miteinander mixen. Die größte Vielfalt und daraus resultierend der größte ökologische Nutzen entsteht, wenn man Kräuter, Obststauden, Gemüse und Blumen nicht als Monokultur, sondern als bunte Mischkultur pflanzt. Sie werden staunen, wie hübsch dieser bunte Mix aussieht, wie gut die Pflanzen gedeihen und wieviel tierisches Leben ins Beet kommt. Außerdem können Sie unbelastetes Obst und Gemüse aus eigenem Anbau genießen oder schnell ein paar frische Kräuter fürs Essen hereinholen. Ihre Kinder können miterleben, wie Lebensmittel wachsen, und dass Schnittlauch wunderschön blüht, wenn man ihn lässt.
Empfehlenswerte heimische, insektenfreundliche Stauden sind beispielsweise Gemeine Ochsenzunge (Anchusa officinalis), Skabiosen- Flockenblume (Centaurea scabiosa), Karthäusernelke (Dianthus carthusianorum), Blauer Natternkopf (Echium vulgare), Echte Schlüsselblume (Primula veris), Rainfarn (Tanacetum vulgare), Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys) und Gewöhnliche Goldrute (Solidago virgaurea). Bienen und Co. lieben außerdem Kräuter wie Salbei, Rosmarin, Pfefferminze, Thymian, Bohnenkraut und Borretsch.
Ein Komposthaufen im Garten ist eine sinnvolle Ergänzung, da er nährstoffreichen Naturdünger für die Beetpflanzen liefert und auch von den Gartentieren genutzt wird. Scher- und Feldmaus etwa verstecken sich gerne darin. Ebenso Igel und Spitzmaus, die es außerdem auf die im Kompost versteckten Schnecken und Schneckeneier abgesehen haben. Blindschleichen schätzen die bei der Zersetzung von Pflanzenabfällen entstehende Wärme und bringen gerne im Komposthaufen ihre Jungen zur Welt.
Mulchen
Der offene Boden zwischen den Pflanzen im Beet wird schnell hart und trocken. Eine Deckschicht aus Mulchmaterial schafft Abhilfe. Geeignet sind zum Beispiel Laub und Grasschnitt, die sowieso anfallen. Bitte höchstens 5cm dick abdecken. Im Mulch leben übrigens auch zahlreiche Kleintiere und Mikroorganismen, welche die organischen Stoffe in Nährstoffe für die Pflanzen umwandeln.