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Blumenwiese
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Bunte Wildblumenwiese

Mein tierfreundlicher Garten

Artenreiche Wildblumenwiese. © Ursula Bauer
Die meisten Gärten verfügen über eine oder mehrere Rasenflächen. Wenn Sie zumindest einen Teil davon in eine artenreiche Blumenwiese umwandeln, können Sie Ihr buntes Wunder erleben.
Ein Bericht von Ursula Bauer,
Geschäftsstelle aktion tier Berlin

Die blühenen Wildblumen sind nicht nur eine Augenweide für uns Menschen, sondern auch ein Paradies für Insekten und all die Tiere, die sich von ihnen ernähren.

Am schnellsten geht die Umwandlung von Intensivrasen zur Blumenwiese, wenn in die angeritzte Grasnarbe Wildblumensamen eingesät werden. Je weniger gedüngt und gewässert wird, umso artenreicher wird sich die Wiese entwickeln, denn die meisten Wildblumen lieben eher trockene, magere Standorte. Anders als der Rasen sollte die Blumenwiese nur ein bis zwei Mal im Jahr geschnitten werden, um die Selbstaussaat der Pflanzen zu fördern. Am besten verwendet man eine Handsense, die eine umweltschonende und rücksichtsvolle Mahd ermöglicht und die Wiesenbewohner nicht in Gefahr bringt. Das Schnittgut sollte komplett entfernt werden, damit sich eine magere, artenreiche Wiese entwickeln kann.

Eine kurzgeschnittene, artenarme Rasenfläche ist für Tiere uninteressant. Foto: © Ursula Bauer
Blühende Wildblumenwiesen sind ein Paradies für Insekten und all die Tiere, die sich von ihnen ernähren. © Ursula Bauer
Honigbiene mit Pollenhöschen auf Wiesenklee (Trifolium pratense). Foto: © Ursula Bauer
Steinhummel (Bombus lapidarius) auf einer wilden Kornblumenblüte. Foto: © Ursula Bauer
Wenn Sie Glück haben, findet sich die geschützte Feldgrille (hier eine Larve) ein. Foto: © Ursula Bauer