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Schmetterlingen beim Überwintern helfen
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Schmetterlingen beim Überwintern helfen

Tierschutztipps für den Herbst

Durch herbstliche Temperaturen träge gewordenes Tagpfauenauge (Inachis io). Foto: © Ursula Bauer
Im Herbst verschwinden Schmetterlinge aus der Landschaft. Einige fliegen in den Süden, andere überwintern als Ei, Raupe, Puppe oder als erwachsene Falter wie der Kleine Fuchs und das Tagpfauenauge.
Ein Bericht von Ursula Bauer,
Geschäftsstelle aktion tier Berlin

Diese Falter suchen Unterschlupf in Schuppen oder Kellern und verfallen dort bei etwa 5°C in Winterstarre, reduzieren ihren Stoffwechsel und fressen nicht mehr. Bei Temperaturen um 10°C wachen sie wieder auf. Wird es zu warm, zum Beispiel in einer beheizten Wohnung, wachen die Tiere auf, finden jedoch keine Nahrung. Hier kann man helfen, indem man das Insekt in einer belüfteten Pappschachtel an einen kühlen, dunklen Ort stellt. Im Frühling lässt man den erwachten Schmetterling wieder frei.