Polizei stoppt Tiertransporter
Bei einem belgischen Viehtransporter, auf dem Weg von den Niederlanden nach Süddeutschland, stellte die Polizei während einer Kontrolle auf der A6 erhebliche Missstände fest. Die mehr als 500 Tiere hatten keinen Zugang zu Wasser, die automatische Tränke war leer. Darüber hinaus hatten die Tiere schon begonnen, sich gegenseitig aufzufressen. Die Polizei forderte den Fahrer auf, einen Kontrollzugang zur höchsten Transportebene zu schaffen, doch eine Leiter führte der Transporter nicht mit. Die Begründung des Fahrers für den desolaten Zustand des Schlachtviehs lautete, die Tiere würden doch ohnehin getötet. Zwar durfte er seine Fahrt aufgrund des nahen Ziels fortsetzen, doch nun ermitteln Polizei und Veterinäramt wegen zahlreicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und die Tiertransportverordnung.