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Von Eulen und Uhus
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Von Eulen und Uhus

Foto: Pixabay
Zu der Vogelordnung „Eule“ zählen ca. 200 verschiedene Arten. Außer der Antarktis sind auf allen Kontinenten Vertreter der Gruppe anzutreffen. Sie alle sind meistens nachtaktiv und haben sich aufgrund dessen perfekt an die Aktivität in der Dunkelheit angepasst.
Ein Bericht von Alexandra Pfitzmann

Ausnahmen bilden die tagaktive Schnee-Eule, die Sperbereule, die Sumpfohreule oder der oft auch am Tag aktive Sperlingskauz. Grundsätzlich unterscheidet man innerhalb der Eulen zwischen der Familie der Schleiereulen (Tytonidae) und die der Eigentlichen Eulen (Strigidae). In Deutschland gelten fast alle Eulenarten als gefährdet, wofür vor allem die Zerstörung der alten und naturbelassenen Wälder verantwortlich ist. Es stehen den Eulen aufgrund der Intensivierung der Landwirtschaft weniger Nahrungsquellen zur Verfügung. Zur bevorzugten Beute gehören Mäuse, kleinere Vögel, Schlangen, Regenwürmer, Schnecken, Frösche, große Käfer oder Fische. Einige Eulenarten fressen auch Aas, und größere Eulenarten jagen auch kleinere Eulenarten. Letzteres trifft im Besonderen auf den Uhu zu, bei dem der Waldkauz und die Waldohreule definitiv zum Beutebestandteil gehören.

Steinkauz. Foto: © Arturo Nikolai aus Galicia, Spain - Flickr, CC BY-SA 2.0
Sperlingskauz. Foto: © Adam Kumiszcza, CC BY-SA 3.0
Sumpfohreule. Foto: © UserRodolphe, CC BY-SA 3.0