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Geplante Reform der Hundeverordnung
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Geplante Reform der Hundeverordnung

Rechte und Pflichten von Hundebesitzern

Jeder Tierbesitzer muss sich von Anfang an bewusst sein, dass er ein Leben lang die Verantwortung für sein Tier und für dessen artgemäße Versorgung hat.
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) plant mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) eine Optimierung der bestehenden Hundeverordnung des Bundes. In Deutschland gibt es noch immer viele Hunde, die Zuhause acht Stunden oder mehr sehnsüchtig darauf warten, dass Frauchen oder Herrchen von der Arbeit zurückkommen. Andere sitzen den ganzen Tag über alleine in einem kleinen Zwinger und langweilen sich zu Tode. Andere Hunde wiederum sind stark vernachlässigt und weit entfernt davon, Teil einer Familie und gut versorgt zu sein
Ein Bericht von Alexandra Pfitzmann

Einer der Hauptpunkte des Entwurfs der neuen Hundeverordnung, die 2021 bundesweit in Kraft treten könnte, sieht eine deutlichere Gassi-Geh-Pflicht für Hundebesitzer vor. So soll es verpflichtend sein, einem Hund mindestens zweimal täglich für insgesamt mindestens eine Stunde Auslauf im Freien (bspw. Spaziergang, Auslauf im Garten etc.) außerhalb eines Zwingers zu gewähren.

Auch soll es ein Ausstellungsverbot für Hunde geben, die Qualzuchtmerkmale aufweisen, die z.B. erblich bedingt Schmerzen erleiden, Schäden unterliegen oder denen Körperteile oder Organe amputiert wurden.

Darüber hinaus soll es neue Regeln für Hundezüchter geben. Hunde dürfen nicht zu lange alleine gelassen werden und müssen ausreichend Bewegung bekommen. Private und professionelle Hundezüchter sollen sich mindestens vier Stunden pro Tag um Welpen kümmern, um diese behutsam an Menschen zu gewöhnen. Höchstens drei Würfe (also drei Hündinnen mit Welpen) dürfen pro Züchter gleichzeitig betreut werden.

Die „Anbindehaltung“ von Hunden soll grundsätzlich verboten werden. Eine dauerhafte Zwinger- oder Anbindehaltung ist in Deutschland bereits verboten.

Flyer: Rechte und Pflichten von Hundebesitzern

Die geplante Reform der Hundeverordnung

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Machen Sie mit bei der Unterschriftenaktion von aktion tier – menschen für tiere e.V.!

Geben auch Sie Ihre Stimme für ein artgemäßes Leben von Hunden. Laden Sie die Unterschriftenliste herunter und drucken Sie diese aus. Machen Sie Ihre Angaben und geben Sie die Liste an Ihre Familie, an Freunde und Nachbarn weiter. aktion tier möchte diese Initiative gerne unterstützen und die gesammelten Listen noch in diesem Jahr an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aushändigen.

Unterschriftenliste Tierschutzverordnung

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Das zusätzliche Toben im Garten hält fit und macht Spaß! Foto: Alexandra Pfitzmann
Die Verengung der Atemwege, wie bei den meisten Französischen Bulldoggen, ist ein Qualzuchtmerkmal. Bild: Elena Rogulina/Pixabay