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Fipronil-Skandal:
Hauptangeklagter verurteilt
Der 49-jährige hatte ein Mittel in Umlauf gebracht, welches einen in Hühnerställen weit verbreiteten Schädling bekämpfen sollte. In diesem Produkt war das Gift Fipronil enthalten, das später in Eiern nachgewiesen wurde. Europaweit mussten Millionen Eier vernichtet werden, Hunderte Hühnerfarmen wurden gesperrt. Fipronil ist zur Schädlingsbekämpfung zugelassen. In der Lebensmittelproduktion ist der Einsatz jedoch nicht erlaubt, da dies als gesundheitsschädlich gilt. Der Einsatz von Fipronil wurde 2017 bekannt. Bis heute gehen Behörden aber davon aus, dass es schon lange vorher in Umlauf gebracht wurde.