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Namibia gibt große Wildtiere zum Abschuss frei
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Namibia gibt große Wildtiere zum Abschuss frei

Bild: Anita/Pixabay
Da im afrikanischen Namibia eine außergewöhnliche Dürre herrscht, lässt das Land insgesamt 738 Wildtiere erlegen, auch von Trophäenjägern.
Ein Bericht von Jan Peifer

Unter den Tieren befinden sich Nilpferde, Büffel, Zebras, Antilopen und Gnus, außerdem auch 83 Elefanten. Die Dürre sorge für eine extreme Konkurrenz unter den großen Pflanzenfressern, viele würden einen qualvollen Hungertod sterben, den man ihnen auf diese Weise ersparen wolle, so ein Regierungssprecher. Zudem käme es immer wieder zu gefährlichen Konfliktsituationen vor allem mit Elefanten. Der Abschuss diene auch dem Schutz der Bevölkerung. Zusätzlich trage das Fleisch der Tiere dazu bei, die hungernde Bevölkerung zu versorgen. Während Jagdverbände die Entscheidung begrüßen, fordern Tierschützern in mehreren Petitionen einen sofortigen Stopp der großangelegten Keulung.