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Vorwürfe von Tierquälerei gegen Reiter
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Vorwürfe von Tierquälerei gegen Reiter

Olympische Spiele

Springreiten (Symbolbild). Bild: Caygill, CC BY-SA 3.0
Erneut mussten sich die bei den olympischen Spielen im Sommer in Paris teilnehmenden Reiter dem Vorwurf der Tierquälerei stellen. Betroffen waren diesmal ein deutscher Reiter, der für Österreich startete, sowie ein Trainer.
Ein Bericht von Jan Peifer

Gegen sie war im Vorfeld ein Strafbefehl erlassen worden, weil sie einem Pferd beim Überspringen eines Hindernisses mit einer Stange gegen die Beine geschlagen haben sollen. Damit soll das Pferd „motiviert“ werden, höher zu springen. Da Reiter und Trainer fristgemäß Einspruch eingelegt hatten, durfte der Reiter an den Wettkämpfen teilnehmen. Eine dreimalige Dressur-Olympiasiegerin aus Großbritannien konnte hingegen nicht zu den Spielen antreten. Ein Trainingsvideo von ihr war aufgetaucht, auf dem zu sehen war, wie sie ein Pferd auspeitschte. Der Reitsport-Weltverband hatte sie mit sofortiger Wirkung suspendiert. 

Skandale wie dieser sorgen immer wieder für Aufsehen. So hatten bei den vergangenen Meisterschaften 2021 in Japan eine deutsche Reiterin und ihre Trainerin die Nerven verloren und auf ein Pferd eingeschlagen. Das Reiten wurden nach massiver weltweiter Kritik aus dem Modernen Fünfkampf gestrichen. Die Sportler müssen nun selbst einen Hindernisparcours überwinden.