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Väterchen Frost macht auch vor Vierbeinern nicht halt
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Väterchen Frost macht auch vor Vierbeinern nicht halt

Vor allem Hunde mit wenig Unterbauchfell brauchen bei Kälte Schutz. Bild: Perta/Pixabay
Auch unsere Haustiere sind im Winter nicht vor der Kälte geschützt, obwohl man meinen könnte, ihr Fell würde sie ausreichend warmhalten.
Ein Bericht von Dr. Tina Hölscher,
Tierärztin bei aktion tier – menschen für tiere e.V.

Da die meisten Haustiere in beheizten Wohnungen leben, hat sich ihr Fell an die Innentemperaturen angepasst und ist oft nicht mehr so dicht wie früher. Dadurch sind viele Tiere weniger abgehärtet und frieren schneller. Damit Haustiere gesund durch den Winter kommen, ist es wichtig, sie draußen in Bewegung zu halten. Solange sie sich bewegen und spielen, frieren sie nicht. Hunde, die an der Leine geführt werden oder kurzes Fell haben, sollten allerdings mit einem wärmenden Mantel ausgestattet werden – das ist kein Grund zur Scham für den Halter. Freigängerkatzen sollten jederzeit die Möglichkeit haben, ins Haus zu kommen, wenn es ihnen draußen zu kalt wird. Eine Katzenklappe kann hier sehr hilfreich sein. Wichtig ist auch, Tiere niemals über längere Zeit im Auto zurückzulassen, da dieses schnell auskühlt und die Tiere schutzlos der Kälte ausgesetzt sind. Nach einem winterlichen Spaziergang ist es ratsam, den Hund gründlich mit einem Handtuch abzutrocknen. Wer möchte, kann auch einen Fön verwenden, den viele Hunde sogar genießen. Wenn diese einfachen Tipps beachtet werden, steht einem gesunden und angenehmen Winter für Haustiere nichts im Wege.