left 
Rinderhalter vor Gericht
reload
arrow_down

Rinderhalter vor Gericht

Bild: Succo/Pixabay
Die Staatsanwaltschaft Wels (Österreich) ermittelt gegen einen Landwirt im Bezirk Vöcklabruck und hat ihn gemeinsam mit der Bezirkshauptmannschaft wegen Tierquälerei angezeigt.
Ein Bericht von Jan Peifer

Im vergangenen Sommer waren auf seinem Hof nach Hinweisen aus der Bevölkerung erhebliche Missstände festgestellt und sein gesamter Bestand von 105 Rindern beschlagnahmt worden. 94 der Tiere mussten geschlachtet werden, 10 von ihnen aufgrund des besonders schlechten Zustands sogar noch an Ort und Stelle. Alle Tiere waren abgemagert, verletzt und teils mit eingewachsenen Ketten aufgefunden worden. Wassertränken funktionierten nicht oder waren gänzlich ohne Wasser, Futtertische leer und mit Kot verschmiert. Der Landwirt hatte sich äußerst unkooperativ gezeigt, erst mit Unterstützung der Polizei konnten die Behörden die Räumung des Hofes durchsetzen. Der Landwirt wird sich nun vor Gericht verantworten müssen, Beobachter und Beteiligte rechnen mit einer empfindlichen Strafe.