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Tierschutz in den Sommerferien
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Tierschutz in den Sommerferien

Spielerisches Lernen rund ums Haustier

Tierische Begleitung in Plüschform ist immer dabei und sorgt für viel Freude. Foto: © aktion tier
In den Sommerferien kehrt an den Schulen in der Regel Ruhe ein – kein Unterricht, keine Arbeitsgemeinschaften. Doch während Klassenzimmer leer bleiben, geht der Einsatz für Tiere weiter. Denn: Tierschutz kennt keine Ferien. Daher ist es auch während der schulfreien Zeit möglich, dass ich Einrichtungen besuche und spannende Ferienprogramme für Kinder anbiete.
Ein Bericht von Rebecca Klemm,
Tierschutzpädagogin bei aktion tier e.V.

Zuletzt war ich an der Mascha-Kaléko-Grundschule im Berliner Ortsteil Mariendorf zu Gast. Im Mittelpunkt des Programms standen dieses Mal unsere Haustiere – ein Thema, das bei den Kindern stets auf großes Interesse und viel Gesprächsbereitschaft stößt. Die Mascha-Kaléko-Grundschule legt großen Wert auf den respektvollen Umgang mit Tieren. Das zeigt sich nicht nur im Unterricht, sondern auch auf dem weitläufigen Schulgelände, auf dem sich regelmäßig Eichhörnchen und sogar Füchse blicken lassen. Die Kinder wissen: Diese Tiere werden nicht gestört, sondern mit Abstand beobachtet. Schon früh kann so ein Bewusstsein für Mitgefühl und Verantwortung gegenüber Tieren entwickelt werden.

Zu Gast in der Mascha-Kaléko Grundschule. Rebecca im Einsatz…
Hier zeige ich den Kindern, wie winzig klein ein Mikrochip ist
Der Mikrochip wird in der Regel an der linken Halsseite gesetzt
Mit einem Lesegerät lässt sich der Chip auslesen.
Kleine Hände, große Verantwortung – sogar für die größten Haufen!

Im Ferienprogramm näherten wir uns dem Thema „Haustiere“ spielerisch und informativ zugleich. Mit im Gepäck hatte ich meine Plüschtiere – tierische Stellvertreter, die stets für große Begeisterung sorgen. Echte Tiere führen wir bei unseren Veranstaltungen ganz bewusst nicht mit, denn für sie wäre ein solcher Besuch oft mit Stress verbunden. Die Kinder erzählten begeistert von ihren eigenen Haustieren, von denen der Nachbarn oder aus dem Freundeskreis. Schnell wurde klar: Viele übernehmen bereits Verantwortung – oder wünschen sich sehnlichst ein eigenes Tier. Doch was bedeutet es eigentlich, ein Haustier zu halten?

Gemeinsam erarbeiteten wir, worauf man vor der Anschaffung achten sollte, welche Bedürfnisse ein Tier hat und welche Pflichten damit einhergehen. Besonders spannend war die praktische Übung: Die Kinder, die sich einen Hund wünschen, durften schon einmal ausprobieren, wie es ist, Hundekot aufzusammeln – eine nicht ganz beliebte, aber wichtige Aufgabe im Alltag eines Hundehalters. Auch Themen wie das Chippen und Registrieren von Haustieren wurden altersgerecht behandelt. Denn ein einfacher Mikrochip kann im Ernstfall viel Leid verhindern – für Tier und Mensch gleichermaßen.

Wenn’s um Haustiere geht, sprudeln die Geschichten nur so – ein Lieblingsthema der Kinder. Foto: © aktion tier
Wer sich bei der Haustierhaltung keine Gedanken macht, handelt oft auf Kosten der Tiere. Foto: © aktion tier
Am Beispiel von Plüschhund Kurt lernen wir, was wichtig für einen Hund ist. Foto: © aktion tier

Sie sind auf der Suche nach einem Ferienprogramm für Ihre Einrichtung?

Unsere Tierschutzpädagogin kommt gerne zu Ihnen – oder Sie besuchen uns im Tierheim in Zossen! Gemeinsam können wir nicht nur lernen, sondern auch spielen, basteln, quizzen und kreativ werden. Ob ein einzelner Projekttag oder ein mehrtägiges Ferienangebot – wir gestalten ein abwechslungsreiches, altersgerechtes Programm rund um den Tierschutz, das Spaß macht und zum Mitdenken anregt.

Melden Sie sich gerne unter: tierschutzpaedagogin(at)aktiontier.org oder 0172 1871821.