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Kunst im Berliner Bärenzwinger
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Kunst im Berliner Bärenzwinger

Foto: © Jan Peifer
Vor knapp zwei Jahren starb Schnute, die letzte Stadtbärin Berlins. Sie wurde 34 Jahre alt und überlebte Tochter Maxi um zwei Jahre.
Ein Bericht von Jan Peifer

Dem Tod der letzten Bewohnerinnen des Bärenzwingers war ein langes Ringen um den Lebensabend der Bären und die weitere Zukunft des Zwingers vorausgegangen. Mit der Ausstellung „Ursus olfaciens“ (lat.: ich rieche Bär) kehrt nun wieder Leben in die Anlage. Die Künstler möchten die Vergangenheit des Ortes erfahrbar machen und dabei alle Sinne der Besucher ansprechen. Ein wichtiger Bestandteil der Ausstellung ist der unnachahmliche Geruch, den die Bären im ehemaligen Zwinger hinterlassen haben und der nun einen ganz besonderen Zugang zu dem geschichtsträchtigen Ort im Herzen der Hauptstadt verspricht. Ermöglicht wurde die Kunstaktion durch eine Förderung des Senats, weitere Ausstellungen sollen folgen. Auch aktion tier hat sich massiv dafür eingesetzt, dass der Bärenzwinger geschlossen wird.