aktion tier TENERIFFA, Spanien
Mein Aufenthalt im Tierheim Accion Del Sol
Auf Teneriffa angekommen, war- teten Frau Gonzales und ihr Mann bereits auf mich, wir begrüßten uns ganz herzlich und fuhren auf das Refugium Accion Del Sol. Sie zeigte mir bereits am Abend ein bisschen was vom Gelände und auch mein Appartement, was ich für die nächsten zwei Wochen beziehen durfte. An den darauffolgenden Tagen lernte ich das Tierheim besser kennen, lernte die Mitarbeiter zu schätzen, die sich jeden Tag um so viele Hunde kümmern und sie pflegen so gut es geht. Den Tierarzt lernte ich auch kennen, der sich liebevoll jeden einzelnen Hund genau anschaut und kontrolliert wie gesund und fit dieser ist. Meine Arbeit bestand darin ein Hundehaus zu pflegen, wofür ich die alleinige Verantwortung hatte. Sauber zu machen hieß, Kot entsorgen, Wasser zu wechseln und alle zwölf Hundezimmer auszuspülen. Man braucht ungefähr drei Stunden für ein komplettes Haus.
In den zwei Wochen, die ich da war, besuchten uns insgesamt 80 Kinder, die etwas über den Tierschutz lernen wollten. Da ich der Sprache nicht mächtig war, bestand meine Aufgabe darin, die Kinder zu fotografieren und in Szene zu setzen. Was mir sehr viel Spaß bereitet hat.
An den Abenden haben wir immer etwas unternommen, Frau Gonzales hat mir einen Teil der Insel gezeigt, und ihr Mann hat Geschichten über die Orte erzählt, die wir besuchten. Das war ein super Ausgleich, früh arbeiten und abends Urlaub machen. Auch an den freien Tagen hat mir Frau Gonzalez die Insel gezeigt. So besuchte ich den Loro Parque, der mir sehr gut gefallen hat. Nur meiner Meinung nach waren die Papageien Käfige viel zu klein. Einen anderen Tag fuhr ich zum Siam Park, was ein Wasserrutschpark war, da konnte ich ein mich ein wenig entspannen.
Leider wurde am zweiten Abend bevor ich wieder abflog, ein Pony schwer krank, sodass ein Tierarzt herkommen musste. Dies war für mich sehr spannend, da es keine Pferde in Deutschland in meinem Betrieb gibt. Das Pony hatte Probleme mit der Verdauung, es konnte keinen Kot mehr absetzen und wollte auch nicht mehr Nahrung zu sich nehmen. Durch einen Schlauch, der durch die Nase geschoben wurde, fügten wir dem Pony Flüssigkeit hinzu, damit er nicht austrocknete. Da es mit dem Schlauch nicht funktionierte, haben wir dem Pony eine Infusion gegeben.
Wir hofften, dass es ihm dem nächsten Tag besser ging, da es mein Abflugtag war und ich nicht in Trauer losfliegen wollte, aber dem war nicht so. Frau Gonzales konnte mich dementsprechend nicht zum Flughafen begleiten, da es dem Po- ny immer schlechter ging.
Ihr Mann Amando verabschie- dete sich von mir, wie schon am Anfang, ganz herzlich und freute sich auf ein Wiedersehen.