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Immer mehr Wildtiere sind Opfer von Straßenverkehr und Landmaschinen
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Immer mehr Wildtiere sind Opfer von Straßenverkehr und Landmaschinen

Foto: © Ursula Bauer
Immer mehr Wildtiere sind Opfer von Straßenverkehr und Landmaschinen Im Schweizer Kanton Zürich ist es im letzten Jahr zu auffällig vielen Verkehrsunfällen mit Wildtieren gekommen.
Ein Bericht von Jan Peifer

Von 160 Wildschweinen, die nicht bei der Jagd ums Leben kamen, starben 111 im Straßenverkehr. Außerdem kamen ca. 1770 Füchse und Eichhörnchen sowie fast 2000 Rehe vor allem im Straßenverkehr zu Tode. Diese Zahlen sind so hoch wie zuletzt 2003, teils wurden sie bisher noch nie erreicht. Fachleute sehen insgesamt steigende Bestände als Ursache für die hohen Fallwildzahlen. Um die Zahl der durch Verkehrsunfälle getöteten Tiere zu vermindern, setzt die Verkehrsleitung auf Wildwarner und Infrarottechnik. Innovation gibt es auch in der Landwirtschaft: Drohnen, die mit Wärmebildkameras ausgestattet sind, spüren Rehkitze in Feldern auf und schützen sie vor dem Tod durch Mähdrescher. Die Erfolgsquote liegt laut Experten bei 100%.