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52.000 Rinder in Drittstaaten exportiert
Die meisten von ihnen gingen nach Russland (27.355), Usbekistan (7.448) und Marokko (5.265). Die Fahrtwege betrugen dabei mehr als 6.000 Kilometer. Offiziell war der Großteil der Tiere als Zuchttiere für den Aufbau von Herden verkauft, in den Zielländern jedoch vielfach direkt geschlachtet worden. Aufgrund fehlender Kontrollen werden solche Transporte seit langem kritisiert. Tierschutzbedingungen können in der Regel nicht eingehalten werden. Mehrere Bundesländer haben daher angekündigt, solche Transporte künftig zu verbieten, darunter Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen und das Saarland.