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150 Tiere aus Kabul evakuiert
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150 Tiere aus Kabul evakuiert

Foto: Bild von ErikaWittlieb auf Pixabay
Ein britischer Ex-Soldat hat mit einem Rettungsflug 150 Hunde und Katzen aus Afghanistans Hauptstadt Kabul gerettet und steht nun in der Kritik.
Ein Bericht von Jan Peifer

Besonders in Großbritannien wird ihm vorgeworfen, mit der „Operation Arche“ Tiere gerettet, dafür aber Menschen zurückgelassen zu haben. Die Tiere, die zunächst in Großbritannien in Quarantäne kamen, waren aber im Frachtraum einer Maschine transportiert worden, in dem keine Menschen hätten befördert werden können. Fünf Katzen waren auf der Reise gestorben. Der ehemalige Soldat Paul Farthing hatte nach seinem Einsatz in Afghanistan ein Tierheim für streunende Hunde und Katzen betrieben, die Mitarbeiter sollten später ausgeflogen werden. Zuvor hatte „Pen“ über soziale Medien um Unterstützung für sein Vorhaben geworben, auch Prominente hatten sich für ihn eingesetzt.