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Schlachthof Gärtringen soll wieder öffnen
Arbeiter hatten Schweine, Ferkel, Schafe und Rinder brutal misshandelt, teilweise wurde keine fachgerechte Betäubung durchgeführt. Amtstierärzte hatten nicht eingegriffen. Nach der Schließung hatte der Betreiber des Schlachthofes mehr als sechs Millionen Euro investiert, um auf neueste Standards aufzurüsten und einen Vorzeigebetrieb zu errichten. Auch den Tieren soll Stress erspart werden. Unter anderem wolle man eine Klimaanlage sowie eine Videoüberwachung installieren, hieß es. Dennoch sollen nach der Wiedereröffnung bis zu 1.200 Tiere pro Woche geschlachtet werden. Hiergegen regt sich Protest: Eine lokale Bürgerinitiative macht gegen die Eröffnung mobil.